Philosophie

lebensweg

Philosophische Grundfragen

 Sofies Welt - auch unsere Welt?

Mit Sofies Welt kam ein Bestseller aus der philosophischen Ecke auf den Büchermarkt, ein Zeichen dafür, daß philosophische Fragestellung in unserer Zeit hoch im Kurs stehen. Unter anderem werden in diesem Buch die Gedanken des Griechen Aristoteles und des hl. Thomas von Aquin, eines der großen mittelalterlichen Philosophen und Theologen, dargestellt.
Die Veranstaltung will in diese Grundfragen der Philosophie und der Theologie einführen und verschiedene Probleme aufklären helfen.

Glauben und Erkennen - ein Gegensatz?

In der heutigen Welt scheint es schwierig geworden zu sein, komplexe Zusammenhänge zunächst einmal glaubend anzunehmen. Vor allem, wenn es sich um Sachverhalte handelt, von denen wir meinen, einen Beweis einfordern zu müssen. So verhält es sich bei vielen Menschen auch bei der Frage, ob es einen Gott gibt. 
Glauben und Erkennen liegen in solchen Fällen ständig im Widerstreit. Und doch liegt beides eigentlich gar nicht so weit voneinander entfernt.
Inwiefern beide Arten des Vernunftgebrauchs zusammenhängen, diese Frage möchte die Veranstaltung in Form eines diskursiven Gesprächs näher reflektieren.

Die Philosophie der Renaissance

Die Philosophie der Renaissance steht im entschiedenen Gegensatz zur vorhergehenden Philosophie des Mittelalters. Wissen und Glauben erfahren eine Trennung. Die Unendlichkeit der Welt, die Einheit von Geist und Natur sowie die Emanzipation des Individuums sind die neuen Grundgedanken dieser Epoche.
Die Veranstaltung möchte in die neuen Formen des Denkens dieser Zeit einführen und in einem diskursiven Gespräch näher reflektieren.

Veranstaltungsart und Zeitbedarf:
jeweils Vortrag mit anschl. Diskussion, 3 U.-Std.,
auch als Tages- und Wochenendveranstaltung möglich.

 

Sofies Welt - unsere Welt? - 
Nachmittags im philosophischen Café

Mit Sofies Welt kam ein Bestseller aus der philosophischen Ecke auf den Büchermarkt, ein Zeichen dafür, daß philosophische Fragestellung in unserer Zeit hoch im Kurs stehen. Unter anderem werden in diesem Buch die Gedanken des Griechen Aristoteles und des hl. Thomas von Aquin, eines der großen mittelalterlichen Philosophen und Theologen, dargestellt.

ARISTOTELES soll in der ersten Veranstaltung Inhalt unserer philosophischen Runde für jedermann sein. 
Aristoteles spricht in seinen verschiedenen Büchern über Logik, Ursache und Wirkung, Ethik und vieles mehr. Es sind alles Begriffe, mit denen wir vertraut sind und mit denen wir als vernunftbegabte Wesen umgehen können. Aber handeln wir in unserem Leben wirklich immer danach? Und was gehört eigentlich dazu, logisch richtig und ethisch zu handeln? Was versteht eigentlich Aristoteles darunter? Können wir vielleicht von ihm noch etwas lernen für unseren Alltag?
Mit diesen Fragen wollen wir uns an diesem Nachmittag beschäftigen.

In der zweiten Veranstaltung ist THOMAS VON AQUIN unser Gesprächspartner. 
Alle Welt redet heute immer von individueller Selbstverwirklichung. Aber was ist das überhaupt? Selbst und Individualität sind jedenfalls Worte, die unserem Sprachgebrauch nicht fremd sind. Haben wir aber auch ihren Sinn erkannt, wenn wir sie benutzt haben im alltäglichen Gebrauch? 
Schon hat sich ein neues Wort eingeschlichen: Erkennen. Doch das ist kein Problem, denn erkennen können wir alle, es fragt sich nur wie. Wie also erkennen wir?
Wir wollen uns auf die Reise machen zusammen mit Thomas, um unserem Sein und unserem Erkennen und was damit gemeint sein könnte ein wenig auf die Spur zu kommen.

In der dritten Veranstaltung wollen wir uns RENÉ DESCARTES, dem Begründer des neuzeitlichen Denkens zuwenden. 
Mit ihm stellen wir die Frage, wie sichere Erkenntnis zu erlangen ist. Er prägte den Satz: Cogito ergo sum. - Ich denke, also bin ich. Seine Zweifel im philosophischen Denken und seine Wege, Gewißheit zu erlangen, sollen Inhalt der Gesprächsrunde sein.

Die vierte Veranstaltung soll von IMMANUEL KANT als Gesprächspartner geprägt sein. 
Mit ihm wollen wir uns der Frage nach den Maximen unseres Handelns widmen. Im kategorischen Imperativ gibt er eine Formel dafür an die Hand, wie der Sollensanspruch unseres Handelns zu begründen ist. 
Mit diesen Problemstellungen wollen wir uns an diesem Nachmittag beschäftigen.

In der fünften Runde stellt MARTIN HEIDEGGER den Inhalt des Gesprächs dar. 
Mit ihm wenden wir uns einem herausragenden Philosophen dieses Jahrhunderts zu, der auf die Philosophie unserer Zeit prägend eingewirkt hat. Er war zeit seines Lebens von der Frage nach dem Sein umgetrieben worden und er wird als Existenzphilosoph bezeichnet.
Was dies bedeutet, soll an diesem Nachmittag reflektiert werden.

Die sechste Veranstaltung hat die philosophischen Einsichten EDITH STEINS zum Thema.
Edith Stein (1891-1942) ist als eine zum Christentum konvertierte Jüdin, die in Auschwitz ermordet worden ist, in die Geschichte eingegangen. Als Karmelitin hat sie in vorzüglicher Weise ihren Glauben gelebt. Daß sie auch als Philosophin ihrer Zeit Großes gewirkt hat, ist heute weniger bekannt.
Hier ist besonders ihr Menschenbild hervorzuheben, das auf der Theologie des hl. Thomas von Aquin aufbaut. Mit diesem Bild des Menschen, das ihn als Geschöpf und Abbild Gottes sieht, wird sich das philosophische Café beschäftigen.

Die einzelnen Veranstaltungen können sowohl kombiniert als auch einzeln gebucht und durchgeführt werden. Hierbei empfiehlt sich eine Veranstaltungsdauer von 3x 45 Minuten oder gegebenenfalls länger.
Natürlich ist es auch möglich, andere Philosophen auszuwählen.

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© Dr. Martin Zielinski 2015